FÜR MEHR INFRASTRUKTUR.

FÜR DIE REGION.

FÜR ALLE.

Foto: Getty Images/Westend61

Ein Programm,
von dem alle profitieren

Die Metropolregion Frankfurt Rhein-Main boomt. Heute leben und arbeiten hier rund 5,5 Millionen Menschen, die täglich unterwegs sind. Und es wird erwartet, dass es in den kommenden Jahren noch mehr werden. Um die Mobilität all dieser Menschen zu sichern und die Leistungsfähigkeit des Nahverkehrs im Rhein-Main-Gebiet sowie der Zulaufstrecken im Nah- und Fernverkehr zukunftsfähig zu machen, wird das Programm Frankfurt RheinMain plus (kurz: FRMplus) umgesetzt.

Dieser Masterplan für den Ausbau des Schienennetzes sorgt dafür, dass Millionen Menschen in Zukunft noch schneller, bequemer und barrierefrei ans Ziel kommen. Das schafft keiner allein. Daher kooperieren Bund, Land Hessen, Stadt Frankfurt, RMV und DB und machen den Schienenverkehr in der Region fit für die Zukunft. Bis 2030 fließen so dank FRMplus mehr als 12 Milliarden Euro in die Infrastruktur. Der Nah- und Fernverkehr im Rhein-Main-Gebiet und in ganz Hessen wird von diesen Projekten profitieren.

Jede Menge Vorteile

Stoppuhr als Icon
Mehr Schnelligkeit

Schnellere Verbindungen durch den Ausbau des Schienennetzes im Rhein-Main-Gebiet wie z. B. durch die Wallauer Spange und die Regionaltangente West. Im Fernverkehr kürzere Reisezeiten durch den Ausbau Richtung Fulda und Mannheim.

Icon: Kreise mit Linien verbunden, Zugverbindungen darstellend
Mehr Verbindungen

Mehr Verbindungen im Rhein-Main-Gebiet und besserer Takt wie z. B. durch den Bau der Nordmainischen S-Bahn. Mehr ICE-/IC-Verbindungen zwischen Frankfurt und Mannheim.

Icon: Kind, Schwangere, Mann mit Gehstock als Strichmännchen skizziert
Mehr Komfort

Modernisierung der Bahnhöfe und Haltestellen, z. B. mit dem Ausbau zwischen Frankfurt West und Friedberg oder mit der neuen S-Bahn-Station Gateway Gardens. Und das barrierefrei.

Icon: Balkendiagram aufsteigend mit Pfeil nach oben darüber
Mehr Kapazität

Der Ausbau der Zulaufstrecken zum Frankfurter Hauptbahnhof schafft Voraussetzungen für mehr Nah- und Fernverkehr wie im Bereich Stadion/Niederrad oder Richtung Norden zwischen Frankfurt und Friedberg für zusätzliche Nahverkehrslinien.

Icon: Straße, die auf einen Wald zuführt
Mehr Umwelt- & Lärmschutz

Mit den Ausbauprojekten werden zahlreiche Umweltschutzmaßnahmen umgesetzt wie z. B. das Urwildpferdeprojekt bei Aschaffenburg oder die geplante Renaturierung der Altarme der Nidda in Frankfurt. Umfangreicher Lärmschutz, auch mit innovativen Technologien, ist Bestandteil bei allen Ausbauprojekten.

Transparente Planungs- und Entscheidungsprozesse für optimale Lösungen

Mehr Bürgerbeteiligung.
Von Anfang an.
Weil alle davon profitieren.

Große Infrastrukturprojekte lassen sich nur dann erfolgreich umsetzen, wenn man von Anfang an transparent über sie informiert und eine möglichst breite Akzeptanz bei den Betroffenen erzielt wird. Mit einem frühzeitigen Dialog lassen sich Konflikte minimieren und die Planung verbessern - wie z. B. bei Hanau-Würzburg/Fulda oder Frankfurt-Mannheim.

Daher finden regelmäßig Arbeitsgruppensitzungen mit Bürgerinitiativen, Fahrgast- und Naturschutzverbänden, kommunalen und anderen Interessenvertretern statt. Die Öffentlichkeit wird im Internet sowie in Informationsveranstaltungen über aktuelle Arbeitsergebnisse und Entwicklungen informiert. Für die Öffentlichkeit soll der gesamte Planungsprozess transparent sein. Zugleich sollen Anregungen und Hinweise aus der Bevölkerung in die Planungen einfließen. Ziel ist es, unter Abwägung aller Interessen, gemeinsam die beste Lösung zu erarbeiten.

Mehr Möglichkeiten.
Building Information Modeling /
Digitales planen und bauen.

Die Planung und Umsetzung von Großprojekten ist sehr komplex. Ein innovativer Ansatz ist dabei die Methode des Building Information Modeling (BIM) / Digitales Planen und Bauen.

Dabei werden alle Raum-, Umwelt- und technischen Planungsdaten in einem digitalen Planungsmodell vereint. So kann man schon heute virtuell die Infrastruktur von morgen sehen und modellieren – auch für die frühe Bürgerbeteiligung. Alle am Prozess beteiligten Planer arbeiten am selben digitalen Modell. Dieses Modell wird durch die Baufirmen in der Realisierungsphase weiterverwendet.

  • Die Vorteile:
  • Bessere Planungsqualität
  • Höhere Terminsicherheit
  • Höhere Kostensicherheit und Effizienzsteigerung
  • Akzeptanzsteigerung
  • Bessere Lebenszyklusbetrachtungen

Die DB Netz AG pilotiert derzeit mit Förderung des Bundesverkehrsministeriums den Einsatz von BIM, beispielsweise beim Projekt Homburger Damm.

www.deutschebahn.com/de/bahnwelt/bauen_bahn/bim