Niddertalbahn
Die rund 30 km lange Eisenbahnstrecke zwischen Bad Vilbel und Glauburg-Stockheim ist stark ausgelastet. Durch die stetige Zunahme des Personenverkehrs stößt die Niddertalbahn daher vor allem zu Hauptverkehrszeiten an ihre Kapazitätsgrenzen. Künftig soll das Nahverkehrsangebot deutlich verbessert werden.
Durch das Projekt wird die heute eingleisige Strecke deshalb abschnittsweise auf zwei Gleise erweitert und die Geschwindigkeit auf verschiedenen Abschnitten angehoben. Dazu müssen viele Bauwerke wie Brücken, Bahnübergänge und Verkehrsstationen umfangreich angepasst und modernisiert werden. Nach dem Ausbau sind mehr Züge auf der Strecke unterwegs. Der heutige Stundentakt wird auf einen Halbstundentakt verbessert. In der Hauptverkehrszeit fahren die Züge sogar alle Viertelstunde, morgens in Richtung Frankfurt und nachmittags in Richtung Glauburg-Stockheim.
Für eine leisere und umweltfreundlichere Niddertalbahn wird die gesamte Strecke elektrifiziert. Züge fahren künftig mit Strom anstatt Diesel. Ende Januar 2026 sind die Planfeststellungsunterlagen vom Eisenbahn-Bundesamt zur Einsicht und Abgabe von Stellungnahmen veröffentlicht worden. Damit hat das Verfahren zur Erteilung einer Baugenehmigung begonnen.
Mit dem Ausbau und der Elektrifizierung der Strecke verbessern wir die Mobilität der Menschen in der Region und leisten einen positiven Beitrag für die Umwelt.
Mehr Schnelligkeit
Um bis zu 10 Minuten kürzere Fahrzeit in der Relation Frankfurt – Glauburg-Stockheim.
Mehr Verbindungen
Größtenteils durchgängige Direktverbindungen nach Frankfurt und mehr Züge sowohl generell als auch in der Hauptverkehrszeit.
Mehr Kapazität
Durch zweigleisige Abschnitte auf der Niddertalbahn schaffen wir die Voraussetzungen, dass künftig mehr Züge auf der Strecke unterwegs sein können als bisher.
Mehr Umwelt - & Lärmschutz
Leiser und klimafreundlicher durch die Elektrifizierung der Strecke.
- Projektstart
- Beginn der Entwurfsplanung
- Einreichung Planfeststellungsunterlagen